Am 15.01.2026 startet die GO-Bio initial Seminarreihe mit frischem Elan zur Fortsetzungsveranstaltung für das Storytelling mit einem Workshop, der von Bartosz Kajdas durchgeführt wird. Diesmal geht es besonders um das Pitching vor Stakeholdern, einer besonderen Herausforderung für Wissenschaftler*innen, die es sonst eher gewohnt sind, Ihre Arbeitsergebnisse vor einem Fachpublikum mit entsprechendem Vorwissen zu präsentieren. Nun sollen sie fit für den alles entscheidenden Pitch vor Investoren und Entscheidern gemacht werden.
Für das Coaching konnte das Team der TransMIT keinen geringeren gewinnen als Bartosz Kajdas, der in der Gründerszene seit mehr als 10 Jahren bekannt und eine feste Größe ist, nicht nur durch die Herausgabe seines Buches „Überzeugende Start-up-Pitches: Wie junge Gründer*innen jeden Wettbewerb gewinnen können“ und dem Podcast „Working with startups from science “. Als sehr engagierter Coach begleitet er mit Herzblut und Freude seit 2014 über 200 akademische Start-ups aus verschiedensten wissenschaftlichen Fachbereichen erfolgreich in der Gründungsphase und durch die Pitch-Situationen und lässt uns heute an seinen reichhaltigen Erfahrungen teilhaben, getreu dem Motto: facts tell, but stories sell.
Die teilnehmenden Wissenschaftler*innen erfahren unmittelbar, wie sie bei Pitch-Situationen Stakeholder, also vor Investoren und Entscheidern für ihr Forschungsergebnis wirklich begeistern. Raus aus der Komfortzone: Analyze! Produce! Perfom!, mit seiner APP-Methode stellt uns Bartosz Kajdas eine Technik vor, mit der die Wissenschaftler*innen systematisch die Chancen auf einen überzeugenden und erfolgreichen Pitch erhöhen können. Zuerst skizziert er eine universell anzuwendende 5 Punkte Dramaturgie der einzelnen Abschnitte eines Pitch und betont die Wichtigkeit des allerersten Satzes. „Der muss sitzen, muss begeistern, der Enthusiasmus, den ihr für eure Forschung habt, der muss gleich rüber kommen“, so sein Credo. Dies wird dann im Workshop in kleine interessante challenges verpackt und in praktischen Übungen sofort umgesetzt. Ganz wichtig sei auch eine Stakeholderanalyse, so Bartosz, denn mit dem Perspektivwechsel in die Rolle und Position des betreffenden Stakeholders, erfahre ich seine Beweggründe und welche Argumente er will, welche values relevant sind, ob mehr wissenschaftliche oder mehr betriebswirtschaftliche Details präsentiert werden sollen. Seine Ideen, Anregungen und Vorschläge werden begeistert aufgenommen und gleich in die Tat umgesetzt, die Veranstaltung endet mit dem Golden Circle, einem self-intro Script für einen guten Start.
